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Wenn die Seele noch woanders verweilt

  • Andrea Bonanomi
  • 13 mars
  • 2 min de lecture

Kennst du das, du kommst aus den Ferien zurück und du hast den Eindruck noch nicht ganz zurück zu sein? Du wärst lieber noch am Strand, im exotischen Dorf oder in der inspirierenden Stadt. Dein Körper sitzt wieder im Büro, doch dein Geist ist noch nicht ganz im Alltag zurück angekommen.


Bei mir geschieht jetzt auf der Reise interessanterweise das Gegenteil. Ich bin in einigen Tagen für drei Wochen zurück und habe die ersten Tage voll verplant mit Treffen, Terminen und Vorbereitungsaufgaben. Mein Kopf ist schon voll repatriiert, aber ich bin noch in Schottland. Fühlt sich merkwürdig an.


Was ich zusätzlich bemerkt habe, ist dass ich in den letzten Tagen viel mehr gegessen hatte, als mein Hunger und sogar die Lust es verlangt hätten. Und plötzlich kam die Erkenntnis: Ich habe zuhause so vieles, was auf mich wartet und ich kann nichts vorbereiten. Um diesen empfundenen Stillstand auch physisch zu manifestieren, habe ich mich „beschwert“. Total unnötig und kontraproduktiv.


Diese Erkenntnis hat es mir erlaubt, ins bewusste Handeln zu kommen. Ich habe mir eine meiner vielen Ideen, welche ich auch aus der Ferne schon angehen kann, ausgesucht: Das Thema Kinder und Essen aufnehmen, um daraus ein Buch zu schreiben.


Auf dem Handy die Artikel zu schreiben, ist nicht ganz so praktisch, wie am Computer, aber es geht. Das siehst du mit diesem Beitrag.


Neben dem Schreiben nehme ich mir auch die Zeit, um einfach zu sein und meine Umgebung wahrzunehmen. Schottland bietet fabelhafte und atemberaubende Landschaften. Die Augen werden nie satt von diesen vielen Nuancen Grün.


Wann hast du bemerkt, dass du aus einem anderen Bedürfnis als Hunger oder Lust isst? Was hättest du stattdessen gebraucht?


Herzlich,

Andrea


PS: Falls du nicht alleine mit dieser Erkenntnis sitzen möchtest, kannst du dich gerne unverbindlich bei mir melden. Ich begleite dich gerne, einen Weg aus dieser Herausforderung zu finden.

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Disclaimer: ich schreibe frisch von der Leber. So erfährst du meine Gedanken ungefiltert, kaum redigiert. Ich habe viele Talente, Rechtschreibung ist nicht zuoberst auf der Liste. Danke für deine Rücksicht.

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